DIY Licht

Published on Februar 2nd, 2018 | by Konstantin Plich

0

Materialkunde Selbstbau von Lichteffekten

Vom Material hängt alles ab. Wer einen Lichteffekt bauen möchte, sollte sich in der Planungsphase unter anderem um die Größe des Gerätes und um das verwendete Material Gedanken machen. So gibt es verschiedene Holzarten, die alle ihre Vor- und Nachteile mitbringen und weitere Materialien wie Farmfolien, Spiegel, Pappe, Plexiglas und viel, viel mehr, was man alles gebrauchen könnte, um einen Lichteffekt zu bauen. Die wichtigsten Materialien seien hier kurz vorgestellt:

Holz Birke furnier

Der Mercedes unter den Hölzern! Toller Look, beste Stabilität und edle Verarbeitung zeichnen das Birken-Furnierholz aus. Es handelt sich zwar nicht um Echtholz, sondern um aufeinandergeklebte dünne Holzplatten, der Echtholzlook ist aber nicht zu leugnen. Nachteile: Hoher Preis und hohes Gewicht.

Pappel-Holz

Pappel ist günstiger als Birkenholz und bringt ebenfalls die edle Holzoptik mit. Es ist relativ leicht. Leider ist Pappelholz auch relativ weich. Es lässt sich daheim leicht zersägen, ist aber auch nicht sonderlich stabil. Daher nur für kleine Lichteffekte wirklich geeignet.

OSB-Holz

In letzter Zeit von mir gern verwendet. Eines der absolut günstigsten Hölzer im Baumarkt und mit ziemlich cooler Optik gesegnet (siehe Titelfoto), hält dieses Pressholz bei mir im Lichteffekt-Bau stetig Einzug. Ein Nachteil ist die etwas unschöne Kante mit Pressholz-Charme, außerdem gibt es OSB-Holz nur in relativ dicken Größen, ab 12 Millimetern.

Alu-Spiegel

Im gut sortierten Baumarkt kann man neben Holz auch Alu-Spiegel zusägen lassen. Das ist sehr praktisch, da viele Lichteffekte einen Spiegel benötigen. So habe ich in der Dreieck-Spiegelsäule und in der leuchtenden Gruft (siehe Foto) bereits diese Spiegel verbaut.

Plexiglas im Lichteffekt

In verschiedenen Dicken kann man sich auch Plexiglas, auf das gewünschte Maß geschnitten, kaufen. Es ist durchsichtig wie Glas, jedoch leichter, weniger scharfkantig und nicht so brüchig wie echtes Glas. Plexiglas wurde bereits im Diorama-Lichteffekt (bereits in drei Versionen und Größen gebaut) eingesetzt und besticht durch einen edlen Touch, den es DIY-Projekten verleiht. Einziger Nachteil gegenüber Glas: Es ist anfälliger für Kratzer.

Füße aus Filzaufklebern

Jeder Lichteffekt muss auf Füßen stehen, damit die Bodenplatte der Konstruktion nicht zerkratzt. Bis vor einem Jahr fertigte ich diese Füße aus kleinen Holzplättchen, die ich aus Leisten zugesätzt hatte. Nun bin ich dazu übergegangen, Filzaufkleber zu verwenden. Diese sind weniger klobig und gleiten besser als Holzstücke.

Wenn dann alles geplant und das richtige Material heraus gesucht ist, dann kann es endlich losgehen mit dem Selbstbau des Lichteffekts, wobei ich schon jetzt viel Spaß wünsche! Eine genaue Beschreibung, wie das geht, gibt es hier.

  Hier gehts zum Amazon-Baumarkt!

Tags: ,


About the Author

Konstantin Plich

interessiert sich bereits seit seinem zwölften Lebensjahr für Lichteffekte. In seiner Freizeit gestaltet er gerne kreative Lichtshows und experimentiert mit Licht, Sound und Stimmungen. Als Gründer des Lichteffekt-Magazins ist er immer offen für neue Entwicklungen in der Lichttechnik.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑