Lichtshows

Published on März 23rd, 2018 | by Konstantin Plich

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Perfekte Musik für Lichtshows

Wer eine Lichtshow plant, der hat es schwer. Denn in der aktuellen, auf die Gewinnmaximierung und den kleinen gemeinsamen Nenner mit der Masse zu findenden Konsens gepolten Musikindustrie hat es schon der Musikliebhaber schwer. Wie soll man da Bombast mit Tiefgang finden, der einer Lichtshow gerecht wird? Hier einige Tipps:

Die richtige Lichtshow-Musik

Popgedudel, welches zum einen Ohr rein geht und zum anderen wieder raus, hat in Lichtshows nichts verloren. Nicht umsonst wurden bei der grandiosen Einweihung des Potsdamer Platzes Berlin – mitsamt Licht- und Lasershow – gleich zwei Songs von Pink Floyd (Yet Another Movie (das Intro) und One of These Days) verwendet, um der Show den richtigen Sound zu verleihen. Und anders geht es auch nicht.

Nicht umsonst gelten Pink Floyd, Genesis und Jean-Michel Jarre seit den 70ern (und bis heute) als unangefochtenes Trio Grande der Lichtshows. Doch was zeichnet diese Musiker aus? Die flächig ausgewalzten Akkorde, Akkord- und Tempiwechsel innerhalb eines Songs, farbenfrohe Musik und ein Hang zur Romantik und Schwelgerei. Genau das Richtige, um eine Lichtshow wirklich in Wallung zu bringen – und das zu begeisternde Publikum dazu!

Welche Songs sich eignen

Meiner Erfahrung nach wirken Wiederholungen in der Musik einschläfernd auf das Publikum sowie auf den Lichtshow-Treibenden. Besonders treibende Musik hingegen ist auch schlecht, da sich schnelle Rythmen – sei es von Scooter oder Metallica – oftmals nur in Strobe-Effekten und nervigen Lichteffekten vernünftig umsetzen lassen: Epileptische Anfälle oder zumindest Kopfschmerzen im Auditorium inklusive. Doch wir wollen unsere Zuschauer weder durch Blendungen, noch via Blitzgewitter nerven.

Eine Lichtshow hat eher etwas von einem expressionistischen Gemälde. Meine Darbietungen wurden von einer Kunstverständigen bereits mit Kandinsky verglichen. Die widerstreitenden Farben sprechen für diese Sichtweise. Und Stimmungen sollten entsprechend mannigfaltig in der Musik zu finden sein.

Die Musik muss natürlich auch noch über eine geeignete Anlage abgespielt werden. Demnächst erfolgt in diesem Blog die Vorstellung einer High-End-Anlage von Pioneer. Diese erlaubt es, entsprechende Musik in die Ohren der Zuschauer zu transportieren, ohne dass selbige unter Schmerzen leiden.

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About the Author

Konstantin Plich

interessiert sich bereits seit seinem zwölften Lebensjahr für Lichteffekte. In seiner Freizeit gestaltet er gerne kreative Lichtshows und experimentiert mit Licht, Sound und Stimmungen. Als Gründer des Lichteffekt-Magazins ist er immer offen für neue Entwicklungen in der Lichttechnik.



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